5. Jahr -Priesterzyklus Berufungspfad Schamane/in

Inhalt/Ablauf

Tritt in Deine Priesterschaft ein. Werde zur Brücke zwischen den Welten.

Dein Eigenprozess: Die Hingabe an Deinen Weg

Du hast Dich auf die Heldenreise begeben, Deine Heilerkraft entfaltet, Dich mit Deiner Macht auseinandergesetzt und Dein Herz für die Liebe geöffnet. Nun beginnt das fünfte Jahr Deines Berufungspfades.

Es lädt Dich ein, mit allem, was Du geworden bist, in den Dienst des Lebens zu treten.

Im Priesterjahr wird Dein Weg stiller und zugleich weiter. Du gehst hinaus in die Natur und hörst, was sie Dir zeigt. Du gestaltest Rituale, die einen ganzen Kreis bewegen können. Du begegnest Wasser, Stein und Feuer als Begleitern an den Schwellen des Lebens. Du öffnest Dich für die Verbindung zum Jenseits – und näherst Dich der Frage, was Sterben und Hingabe für Dich selbst bedeuten.

Dabei begegnet Dir immer wieder Deine Verantwortung. Wie hältst Du einen Raum, wenn starke Gefühle aufbrechen? Wie bleibst Du wahrhaftig, wenn Du keine Antwort hast? Wie führst Du ein Ritual, ohne den Weg der Menschen darin bestimmen zu wollen?

Die Priesterschaft, in die Du hineinwächst, lebt in Deiner Haltung. In der Achtung, mit der Du einem Menschen begegnest. In der Sorgfalt, mit der Du ein Ritual vorbereitest. In Deinem Mut, dem Ungewissen Raum zu geben.

Du wirst zur Brücke zwischen den Welten, indem Du ganz gegenwärtig bleibst – mit Deinen Wurzeln in der Erde, Deinem Herzen bei den Menschen und Deinem Bewusstsein offen für das Mysterium.


Deine professionelle Entwicklung: Räume halten und Übergänge begleiten

In diesem Jahr vertiefst Du die Kunst der rituellen Führung und der spirituellen Begleitung. Du lernst, grössere Zeremonien zu gestalten und Menschen durch Erfahrungen zu begleiten, für die es manchmal kaum Worte gibt.

Deine bisherige Ausbildung fliesst dabei zusammen. Du bringst Deine schamanische Reisepraxis, Deine Heilerfahrung, Deine Naturverbundenheit und Deine eigene Stimme in die Arbeit ein. Du übst, einem Ritual eine klare Form zu geben und zugleich offen zu bleiben für das, was im Kreis entsteht.

Die sechs Stationen des Priesterjahres führen Dich von der eigenen Naturerfahrung über die Gestaltung von Grossritualen bis an die Schwelle von Sterben und Tod. Am Ende steht Deine Weihe.

 

Nature Quest – lausche dem Ruf Deiner Seele

Du gehst hinaus in die Natur. Fort vom gewohnten Rhythmus, fort von den Erwartungen, die täglich an Dich herangetragen werden. In der Nature Quest erhältst Du Raum, still zu werden und Deinem bisherigen Weg mit offenem Herzen zu begegnen.

Was ist in den vergangenen Jahren in Dir gereift? Welche Aufgabe ruft Dich jetzt? Was möchtest Du der Welt geben – und was darfst Du hinter Dir lassen, um Deiner Aufgabe treu zu sein?

Die Natur wird zu Deiner Gefährtin. Du begegnest ihr aufmerksam und lässt Dich von Landschaft, Wetter, Licht und Stille berühren. Du übst, mit Dir selbst zu sein, Deine Wahrnehmungen zu achten und auch dann zuzuhören, wenn eine Antwort nicht sofort kommt.

In der gemeinsamen Vorbereitung und Nachbereitung lernst Du zugleich, was Menschen auf einer solchen Suche brauchen: einen klaren Rahmen, Achtung vor ihren Grenzen und einen Kreis, in den sie mit ihren Erfahrungen zurückkehren können.

 

Grossrituale – Zeitreisen, Steinkreise und Opferstein

Ein Grossritual entsteht aus vielen bewussten Entscheidungen. Welcher Ort trägt die Zeremonie? Welche Menschen nehmen daran teil? Was soll gewürdigt, gewandelt oder verabschiedet werden? Und wie führst Du den Kreis wieder gut aus dem Ritual heraus?

Du lernst, Rituale dieser Tiefe und Grösse vorzubereiten und zu leiten. Du arbeitest mit Steinkreisen als sichtbaren Räumen der Sammlung und Ausrichtung. In schamanischen Zeitreisen erforschst Du, wie innere Bilder von Vergangenheit und Zukunft einem Menschen helfen können, seinen gegenwärtigen Weg bewusster wahrzunehmen.

Am Opferstein begegnest Du der Frage nach der Hingabe. Was bist Du bereit, abzugeben? Welche alte Rolle, welches Versprechen oder welcher Anspruch darf enden? Du erfährst das Opfern als bewusste symbolische Handlung des Loslassens und der Dankbarkeit.

Du übst, einen Kreis durch ein intensives Ritual zu führen, ohne Dich von seiner Kraft forttragen zu lassen. Präsenz, Vorbereitung und ein achtsamer Abschluss werden zu wesentlichen Teilen Deiner priesterlichen Arbeit.

 

Wasserrituale – Reinigung, Wandlung und Neubeginn

Wasser begleitet das Leben von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Es empfängt, trägt, bewegt und verändert. In diesen Tagen begegnest Du ihm als Element Deiner rituellen Arbeit.

Du gestaltest Wasserrituale für Reinigung, Segen, Abschied und Neubeginn. Du erforschst, wie ein Mensch dem Wasser etwas anvertrauen kann und wie eine symbolische Handlung einem inneren Übergang Ausdruck gibt.

Du übst, Rituale am und mit Wasser achtsam vorzubereiten: im Einklang mit dem Ort, mit den Menschen, die Du begleitest, und mit ihren persönlichen Grenzen. Du lernst, Stille, Worte, Berührung des Wassers und bewusste Handlung zu einer Zeremonie zu verbinden.

Vielleicht begegnet Dir dabei auch Dein eigenes Verhältnis zum Fliessenlassen. Was möchtest Du noch festhalten? Und wo darf Dich das Leben weitertragen?

 

Jenseitskontakte – der Raum zwischen den Welten

Die Verbindung zu Verstorbenen und Ahnen gehört für viele Menschen zu ihren tiefsten spirituellen Erfahrungen. In diesem Modul widmest Du Dich der medialen Wahrnehmung und dem schamanischen Verständnis des Jenseits.

Du erkundest, wie sich ein Kontakt für Dich zeigt und wie Du Deine Wahrnehmung von Wünschen, Erinnerungen und eigenen Deutungen unterscheiden kannst. Du übst, Eindrücke mit Sorgfalt weiterzugeben – besonders dann, wenn ein Mensch trauert und offen für jede Hoffnung ist.

Du erfährst, wie Gebet, Ritual und Stille einen würdigen Raum für die Verbindung mit Verstorbenen schaffen können. Du begegnest den Fragen, die an dieser Schwelle entstehen: Was darf gesagt werden? Was bleibt offen? Wann dient ein Kontakt dem Menschen, und wann braucht er vor allem jemanden, der seine Trauer mit ihm aushält?

Als Priesterin oder Priester lernst Du, diesen Raum mit Mitgefühl und innerer Klarheit zu halten. Du ehrst die Erfahrungen der Menschen, ohne ihnen Gewissheit über das Jenseits versprechen zu müssen.

 

Göttliches Licht – das eigene Sterben, Hingabe und Sterbebegleitung

Wer Menschen an der Schwelle des Todes begleiten möchte, begegnet früher oder später dem eigenen Sterben. In diesen Tagen gibst Du den Fragen Raum, die im Alltag oft keinen Platz finden.

Was bedeutet Endlichkeit für Dich? Was fürchtest Du zu verlieren? Worauf vertraust Du, wenn Du nichts mehr festhalten kannst? Und was verändert sich in Deinem Leben, wenn Du dem Tod bewusst einen Platz gibst?

In Ritualen und inneren Reisen erforschst Du Hingabe. Du näherst Dich dem Göttlichen Licht als spirituellem Bild für Vertrauen, Liebe und die Verbindung zu etwas, das über das einzelne Leben hinausweist.

Du vertiefst Deine Fähigkeit zur schamanischen Sterbebegleitung. Du lernst, bei einem sterbenden Menschen zu sein, seinem eigenen Erleben Raum zu geben und Angehörige in ihrer Liebe und ihrem Abschied zu achten. Du erforschst Rituale, die einen Übergang begleiten können, und übst, Worte, Stille und Präsenz bewusst einzusetzen.

Hier zeigt sich die Tiefe Deiner priesterlichen Haltung: Du kannst einen Menschen begleiten, ohne seine Schwelle für ihn zu überschreiten. Du kannst da sein, zuhören, segnen und das Leben bis zu seinem letzten Atemzug würdigen.

 

Die Priester/innen-Weihe – Nachtwache und Schweigen

Am Ende Deines fünften Jahres trittst Du noch einmal bewusst an eine Schwelle. Die Nachtwache lädt Dich ein, mit Deinem Weg, Deinen Fragen und Deiner inneren Führung wach zu bleiben. Im Schweigen lässt Du die Erfahrungen der vergangenen Jahre in Dir nachklingen.

Du erinnerst Dich an den Menschen, der seine Heldenreise begonnen hat. An die Heilerin oder den Heiler, die in Dir erwacht sind. An Deine Begegnung mit Macht und an Deine Öffnung für die Liebe. All diese Wege führen Dich nun in Deine eigene priesterliche Haltung.

In der Weihe zur schamanischen Priesterin oder zum schamanischen Priester empfängst Du den Segen des Kreises. Du bekräftigst Deine Bereitschaft, heilige Räume mit Integrität zu halten, Menschen an ihren Übergängen zu begleiten und mit dem Dir anvertrauten Wissen achtsam umzugehen.

Die Weihe würdigt die Vollendung Deines fünfjährigen Berufungspfades. Sie ist zugleich ein Anfang: Du trägst Deine Erfahrungen hinaus in Dein Leben, Deine Gemeinschaft und Dein eigenes Wirken.


 

Ein Jahr der Vollendung – tritt in Deinen heiligen Dienst

Dieses Jahr führt Dich weit hinaus in die Natur und tief hinein in die Fragen des Lebens. Du lernst, grosse Rituale zu halten, Wasser als Begleiterin der Wandlung einzubeziehen, dem Jenseits mit Achtung zu begegnen und Menschen an der Schwelle des Todes beizustehen.

Dabei wächst Deine Priesterschaft aus Deiner gelebten Erfahrung. Du kennst die Wege, die Dich hierhergeführt haben. Du weisst, was es Dich gekostet hat, Dir selbst wahrhaftig zu begegnen. Und Du darfst nun entscheiden, wie Du das Empfangene weitergeben möchtest.

Bist Du bereit, Deinen Platz an den Schwellen des Lebens einzunehmen? Bist Du bereit, Deine Weisheit mit Liebe, Demut und Klarheit in den Dienst der Welt zu stellen?

Dann tritt ein in den Priester/innen-Zyklus. Der Kreis wartet auf Dich.

Inhalt/Ablauf

Der gesamte Berufungspfad

Seit Anbeginn der Zeit sind Menschen unter uns, die altes Wissen bewahren, Brücken zwischen den Welten schlagen und die Geheimnisse des Lebens hüten. Sie wirkten als Heilerinnen und Heiler, Weise, Medizinleute, Druiden, Priesterinnen, Seher und Bewahrerinnen der Mysterien.

Ihre Wege sind so vielfältig wie die Landschaften und Kulturen, aus denen sie stammen. Was sie verbindet, ist ihre tiefe Beziehung zum Leben: zur Erde und ihren Wesen, zu den Ahnen, zur Seele und zu den Kräften, die sich unserem alltäglichen Blick oft entziehen.

Auch heute folgen Menschen diesem Ruf. Sie möchten ihre Gaben verstehen, ihre eigene Kraft entfalten und anderen mit Liebe, Bewusstsein und Verantwortung begegnen.

Ein moderner schamanischer Weg sieht den Menschen in seiner Ganzheit – mit Körper, Gedanken, Gefühlen und Seele, eingebettet in Beziehungen, Natur und Lebensgeschichte. Er verbindet persönliche Entwicklung mit der Fähigkeit, andere Menschen achtsam durch Wandlung und Bewusstwerdung zu begleiten.

 

Über fünf Ausbildungsjahre öffnen wir Dir einen Raum des Erwachens und der Reifung. Du begegnest altem schamanischem Weltenwissen und erforschst, wie Du es mit dem Bewusstsein unserer Zeit verantwortungsvoll leben kannst. Erfahrungen und Rituale aus unterschiedlichen Traditionen bereichern diesen Weg. Ihre jeweiligen Ursprünge achten wir ebenso wie Deine Freiheit, Deinen eigenen Zugang zu finden.

Die fünf Zyklen Deines Weges

Jedes Jahr hat eine eigene Aufgabe. Du wächst in Deine Kraft, vertiefst Dein Wirken und begegnest einer neuen Seite Deiner Seele.

1. Jahr – Der Zyklus der Heldinnen und Helden
Befreie Dich. Erkenne Dich. Erhebe Dich.

Du brichst zu Deiner Heldenreise auf, begegnest Deinen Wurzeln und Wunden und erneuerst Deine Verbindung zur beseelten Natur. Du erschaffst Deine Trommel und legst das Fundament Deiner schamanischen Praxis.

2. Jahr – Der Zyklus der Heilerinnen und Heiler
Entwickle Deine Heilerkraft. Werde zum Licht für andere.

Du vertiefst Deine Wahrnehmung und erkundest schamanische, spirituelle und energetische Formen der Begleitung. Deine eigenen Erfahrungen und Deine Verantwortung gegenüber anderen Menschen wachsen miteinander.

3. Jahr – Der Zyklus der Königinnen und Könige
Erlöse Deine Schatten. Entfalte Deine wahre Macht. Nimm Deinen Platz ein.

Du setzt Dich mit Macht und Ohnmacht auseinander, stärkst Deine Würde und lernst, Deine Gaben sichtbar und verantwortungsvoll zu leben. Du erforschst, was es bedeutet, Menschen zu führen, ohne ihren eigenen Weg zu bestimmen.

4. Jahr – Der Zyklus der Liebhaberinnen und Liebhaber
Erwache in die Liebe. Öffne Dich für Verbindung und Hingabe.

Du begegnest den vielen Gestalten der Liebe: zu Dir selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zur göttlichen Quelle. Du lernst, Beziehungen und bedeutsame Lebensübergänge durch Rituale zu begleiten.

5. Jahr – Der Zyklus der Priesterinnen und Priester
Tritt in Deinen heiligen Dienst ein. Werde zur Brücke zwischen den Welten.

Du vertiefst die Kunst, grosse Zeremonien und heilige Räume zu halten. Nature Quest, Wasser- und Steinkreisrituale, Jenseitskontakte sowie die Auseinandersetzung mit Sterben und Hingabe führen Dich zur Priester/innen-Weihe.

Du entscheidest Jahr für Jahr neu, wie weit Du den klassischen Berufungspfad gehen möchtest. Denn eine Berufung lässt sich nicht erzwingen. Sie wächst mit Deiner Erfahrung und mit Deiner Bereitschaft, ihr zu folgen.

Die ausführlichen Inhalte findest Du bei den einzelnen Ausbildungsjahren.

 

Vom eigenen Clan in die grössere Schamanenfamilie

In den ersten Jahren wächst Du mit Deinem Clan. Ihr teilt Erfahrungen, lernt einander kennen und begleitet Euch durch persönliche Entwicklungsschritte. Dieser vertraute Kreis kann zu einem tragenden Teil Deines Weges werden.

Ab dem vierten Jahr öffnet sich der Kreis. Über alle Standorte und bisherigen Schamanenfamilien hinweg findet pro Jahr eine gemeinsame Durchführung statt. Du begegnest Menschen, die ihren Weg in anderen Gruppen begonnen haben, und wirst Teil einer grösseren Gemeinschaft.

Dieser Schritt gehört zum Liebhaber/innen-Zyklus. Du nimmst mit, was Dich in Deinem Clan getragen hat, und findest Deinen Platz in einem weiteren Kreis. Wie junge Menschen eines Tages aus dem vertrauten Raum ihrer Herkunftsfamilie heraustreten, um sich neu zu entdecken, darfst auch Du über die Grenzen Deiner bisherigen Gruppe hinauswachsen.

Hier wird das Miteinander in Liebe zur gelebten Erfahrung: offen zu sein für neue Menschen, Vertrautes zu würdigen und Verbindung entstehen zu lassen, ohne Dich selbst zu verlieren.

 

Dein Berufungspfad – und die Tür zum Meisterweg

Vielleicht gehst Du diesen Pfad für Deine persönliche Entfaltung. Vielleicht spürst Du bereits, dass Du Deine Gaben in der Begleitung anderer Menschen leben möchtest. In beiden Fällen führt Dich jeder Zyklus tiefer in Deine eigene Erfahrung und in die Verantwortung für Dein Wirken.

Ab Mitte des dritten Jahres kannst Du Dich für den schamanischen Meisterweg bewerben. Je nach Deiner inneren Bereitschaft, Deinem Bewusstsein und Deiner Erfahrung in der Begleitung kann der Einstieg nach dem Königsjahr oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Die Aufnahme setzt ein persönliches Gespräch voraus.

Der 18-monatige Meisterweg ist eine zusätzliche Vertiefung. Du kannst ihn ergänzend zum Berufungspfad begehen. Du kannst Dich nach dem dritten Jahr auch für den Meisterweg entscheiden und aus dem vierten Jahr einzelne Themenmodule besuchen, die Dich besonders rufen.

Auf dem Meisterweg empfängst Du die Weihung zur Hüterin oder zum Hüter der Mysterien. Sein Abschluss ist die Schamanische Meisterweihe. Der klassische fünfjährige Pfad führt unabhängig davon durch den Liebhaber/innen- und Priester/innen-Zyklus zur Priester/innen-Weihe.

So darf Dein weiterer Weg Deiner Entwicklung entsprechen. Du musst heute noch nicht wissen, welchen Schritt Du in einigen Jahren wählen wirst.

 

Ein Weg der Hingabe und Verantwortung

Dem inneren Ruf zu folgen, ist ein Schritt in ein bewussteres Leben. Du begegnest Deiner Geschichte, Deinen Gaben und den Menschen, die mit Dir gehen. Du lernst, Deine Wahrnehmungen zu prüfen, Grenzen zu achten und Deiner Kraft mit Integrität zu begegnen.

Der schamanische Pfad verlangt Geduld, Mut und die Bereitschaft, Dir selbst wahrhaftig zu begegnen. Deine Weggefährtinnen und Weggefährten werden zu Spiegeln. Rituale geben Deinen Erfahrungen eine Form. Die Natur erinnert Dich daran, dass Wachstum seinen eigenen Rhythmus hat.

Mit jedem Jahr kann Dein Vertrauen tiefer werden: in Deine Wurzeln, in Deine eigene Stimme und in Deine Fähigkeit, Menschen mit Achtung zu begleiten.

Unsere Ausbildung ist frei von Dogmen. Wir möchten Dich in Deine Eigenmacht führen und eine Haltung leben, die Menschen, Tiere, Pflanzen und die Erde mit Respekt achtet. Was Du auf diesem Pfad empfängst, soll in Deinen Händen zu einem verantwortungsvollen Wirken werden.

 

Die Weihen des Berufungspfades

Jedes Ausbildungsjahr schliesst mit einer rituellen Weihe. Sie würdigt Deinen Weg und markiert die Schwelle zum nächsten Zyklus:

  • 1. Jahr: Abenteuer-Schamane/in – Erdweihung
  • 2. Jahr: Heiler-Schamane/in – Handweihung
  • 3. Jahr: Licht-Schamane/in – Kronenweihung
  • 4. Jahr: Herz-Schamane/in – Herzweihung
  • 5. Jahr: Priester-Schamane/in – Priester/innen-Weihe

Diese Einweihungen begleiten Dich durch Deine Entwicklung und erinnern Dich an die Verbindung zu den Elementen, zur Natur, zur Gemeinschaft und zu Deiner eigenen spirituellen Essenz.

Organisatorisches zur Ausbildung

Die Anzahl der Präsenztage richtet sich nach dem jeweiligen Ausbildungsjahr. Die Kurstage sind über das Jahr verteilt; die genauen Inhalte und der Umfang stehen bei den einzelnen Zyklen. Ergänzende Online-Lernmodule unterstützen Dich auf Deinem Weg.

Ab dem ersten Jahr kannst Du bereits besuchte Kurstage erneut als Assistenz begleiten. So sammelst Du zusätzliche Praxiserfahrung und erlebst die Arbeit auch aus der Perspektive der Raumhaltung.

Ab dem vierten Jahr werden die Schamanenfamilien aller Standorte in einer gemeinsamen jährlichen Durchführung zusammengeführt. Eine gemeinsame Ausbildungsreise ist nicht Bestandteil dieses Konzepts.

 

Ergänzende Online-Ausbildung und Abschlüsse

Als Förderung für Deinen Berufungspfad erhältst Du kostenfreien Zugang zur Online-Ausbildung in spirituell-psychologischer Begleitung. Sie ergänzt Deine schamanischen Erfahrungen um Wissen zu psychologischer Prozessbegleitung, Trauma, Bewusstseinsentwicklung und einem achtsamen Umgang mit Menschen in belastenden Lebenssituationen.

Diese Verbindung hilft Dir, Deine Wahrnehmung zu vertiefen und zugleich die Grenzen Deiner Rolle als Begleitperson zu erkennen. Du lernst, Menschen in ihrer Eigenmacht zu stärken und ihre körperlichen, emotionalen, geistigen und spirituellen Erfahrungen mit Sorgfalt zu betrachten.

Je nach Ausbildungsstand kannst Du Deinen Berufungspfad mit weiteren Zertifikaten und Diplomen verbinden. Für die jeweiligen Abschlüsse gelten zusätzliche Anforderungen:

  • Nach dem 1. Jahr kannst Du in Verbindung mit den dafür vorgesehenen Zusatzleistungen das Diplom als spirituelle/r Prozessbegleiter/in erwerben.
  • Nach dem 2. Jahr besteht die Möglichkeit eines Diploms in schamanischer Heilkunde.
  • Nach dem 3. Jahr kannst Du mit einer Diplomarbeit und den erforderlichen Praxisnachweisen ein Diplom in psychologischer Begleitung oder Coaching anstreben.
  • Nach dem 4. Jahr besteht die Möglichkeit eines Diploms als psychosoziale/r Mentor/in. Dazu gehören zehn Stunden Supervision und eine schriftliche Abschlussarbeit.
  • Nach dem 5. Jahr kannst Du die Anforderungen für das Masterdiplom als spirituelle/r, schamanische/r Mentor/in erfüllen. Dazu sind 100 Tage Assistenz in der Begleitung nachzuweisen und zu reflektieren.

Die genauen Voraussetzungen des gewünschten Abschlusses besprechen wir mit Dir individuell, damit Du Deinen Weg verlässlich planen kannst.

 

Dein Weg beginnt jetzt

Diese Ausbildung ist mehr als ein Lehrgang. Sie ist eine lebendige Begegnung mit schamanischem Wissen, mit der Kraft der Natur und mit den Fragen Deiner Seele.

Du darfst Schritt für Schritt gehen. Du darfst Deinen Clan finden, in eine grössere Gemeinschaft hineinwachsen und zu gegebener Zeit entscheiden, ob Dich der klassische Pfad, der Meisterweg oder eine Verbindung beider Wege ruft.

Bist Du bereit, dem Ruf Deiner Seele zu folgen?

Dann tritt ein in den Kreis der Schamaninnen und Schamanen. Dein Weg beginnt mit Deinem ersten Schritt.

Kursorte

Die Kursorte wechseln während des Jahres – so dass wir Energien von verschiedenen Soulsense Standorten spüren können:
Bürglen TG, Zürich, Schwarzenburg, Rocout – und je nach Gruppe auch ein Wochenende in Frankreich.

Abschluss

Als Abschluss des Priester/innen-Jahres empfängst du die fünfte Weihung als Priester/innen Schamane. Verbunden mit dieser Weihung darfst du fortan das heilige Zeichen auf deinem dritten Auge tragen. 

Diese rituelle Weihung wird auch Himmelsweihung genannt.

 

Deine Option – Masterdiplom als Spiritueller, schamanische/r Mentor/in

Nach dem 5. Jahr kannst du das Masterdiplom als Spiritueller, schamanische/r Mentor/in erwerben. Dazu sind 100 Tage als Assistent/in in der Begleitung nachzuweisen und zu reflektieren. Du erwirbst damit die Berechtigung, selbst als Lehrerschamane zu wirken und kommende Generationen in die Alchemie der schamanischen Rituale, Gaben und Weisheiten einzuweihen.

KursleiterInnen

Unsere Kursleiter/innen – im Kreis der Weisheit und Verbundenheit

Dein Berufungspfad wird von Schamanen/innen aus dem Kreis der 12 Ältesten getragen, die ihre eigene Reise gegangen sind und nun ihr Wissen, ihre Liebe und ihre Kraft mit dir teilen. Sie sind erfahrene Wegbegleiter*innen, die das alte Wissen in sich tragen und es mit Klarheit, Demut und Hingabe weitergeben.

Unterstützt wird dieser Kreis durch weitere geweihte Schaman*innen, die ihre Lehrjahre in unterschiedlichen Traditionen, Kulturen und Ländern absolviert haben. Sie bringen einen reichen Erfahrungsschatz aus Südamerika, Nordamerika, Tibet, Afrika, Europa und weiteren Ursprüngen ein – und mit ihm die Erinnerung an die Vielfalt des Seins.

Wir glauben zutiefst daran, dass authentischer Schamanismus nicht von einer Einzelperson getragen werden kann. Er ist ein Erbe vieler, ein lebendiger Strom aus vielen Quellen. Deshalb lehren wir nicht aus einem einzigen Blickwinkel, sondern öffnen einen Raum, in dem sich deine Seele in vielen Spiegeln erkennen darf.

In einer Zeit, in der Gurusysteme und Abhängigkeiten oft als „spiritueller Weg“ getarnt werden, ist es uns ein Herzensanliegen, dich in deine Eigenmacht zu begleiten. Wir sehen uns nicht als Lehrerinnen über dir – sondern als Weggefährtinnen an deiner Seite.

Wir belehren nicht, wir erinnern dich. An deine Gaben. An deine Kraft. An dein Licht.
Wir teilen unser Wissen bedingungslos, weil wahre Weisheit sich vermehrt, wenn sie verschenkt wird.
Wir begleiten dich auf Augenhöhe – mit offenem Herzen, mit Respekt für deinen einzigartigen Weg und mit der tiefen Überzeugung, dass dein innerer Ruf alles in sich trägt, was du brauchst.

Dies ist ein gelebter Teil unserer Ethik-Charta.
Wir wirken im Kreis – nicht auf einem Podest. Wir fördern – nicht formen.
Und wir vertrauen darauf, dass du mit jedem Schritt auf diesem Pfad nicht mehr wirst, sondern wirst, wer du in Wahrheit bist.

Julia Andora Cattai, Genevieve Laroche, Margrith Walther, Bea Cornu, Dagmar Kossov und alle Schamanenschwestern & Brüder

Kursinvestition

Kursgebühren: CHF 4'980.-

 

Der Energieausgleich für ein Jahr deckt alle Ausbildungskosten inkl. Unterlagen.

Du hast die Wahl, dich für eine Einmalzahlung zu entscheiden, oder den Betrag in 13 Monats-Raten à CHF 390.– zu leisten. 

Unter der Rubrik “Finanzierungsmöglichkeiten” findest du weitere Optionen, die dich unterstützen können, deinem Berufungspfad zu folgen, auch wenn das Budget eng ist.

 

In Balance sein

Du bist umfassend befähigt, deine Gaben in die Welt zu tragen und für dein kostbares Wirken einen entsprechenden Ausgleich zu empfangen. So fliesst deine Investition direkt und mehrfach wieder zu dir zurück.

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Wenn du mehr über Fördermöglichkeiten, Zahlungsmodelle oder deine individuelle Situation erfahren möchtest – wir sind gerne für dich da!

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    Kursdaten & Anmeldung

    Fr. 09.06.2028 von 09:15 bis 16:30
    Sa. 10.06.2028 von 09:15 bis 16:30
    So. 11.06.2028 von 09:15 bis 16:30
    Sa. 05.08.2028 von 09:15 bis 16:30
    So. 06.08.2028 von 09:15 bis 16:30
    Fr. 29.09.2028 von 09:15 bis 16:30
    Sa. 30.09.2028 von 09:15 bis 16:30
    So. 01.10.2028 von 09:15 bis 16:30
    Fr. 03.11.2028 von 09:15 bis 16:30
    Sa. 04.11.2028 von 09:15 bis 16:30
    So. 05.11.2028 von 09:15 bis 16:30
    Fr. 02.03.2029 von 09:15 bis 16:30
    Sa. 03.03.2029 von 09:15 bis 16:30
    So. 04.03.2029 von 09:15 bis 16:30

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